Unsere Klassenfahrt nach Hellenthal

 

Am 8.05.2017 haben wir uns auf dem Parkplatz der Eissporthalle Saaler Mühle getroffen. Von dort aus sind wir um ca.10.15 Uhr mit zwei großen Reisebusen nach Hellenthal in die Jugendherberge gefahren. Als wir angekommen waren, sind wir in unseren Gemeinschaftsraum gegangen, wo uns die Leiterinnen der Jugendherberge noch ein paar Dinge erklärt haben. Danach sind wir auf unsere Zimmer und haben erst mal unsere Betten bezogen.

 

Nach dem Mittagessen haben wir unseren Trainer Paul kennengelernt. Er hat uns die Programmpunkte grob erklärt und als er fertig war, haben wir schon angefangen. Als erstes spielten wir Kettenfangen, dann haben wir einen Actionkreis gebildet. Nachdem wir das getan hatten, holte Paul eine Leiter. Diese Leiter haben einige zusammen hochgehoben, damit einer mit Hilfe der übrigen Leute über die Leiter laufen konnte.Paul hat uns dann zu Pärchen zusammengestellt. Mit einem Tuch sollten wir unserem Partner die Augen verbinden. So sind wir dann paarweise mit Paul in den Wald gelaufen zu einem Blindenparcours. Dort wurden wir in Vierergruppen eingeteilt um den Blindenparcours zu meistern.

 

Am nächsten Morgen haben wir um 8 Uhr gefrühstückt. Nach dem Frühstück hat Paul uns abgeholt und wir sind zum Kletterpark gegangen. Zuerst haben wir gelernt, wie man sich einen Sicherungsgurt anzieht und andere Leute sichert. Zum Einstieg sind wir erstmal über die kleineren Hürden geklettert, wer es sich danach zutraute durfte bis zu 8 Meter hochklettern. Zwischendurch gab es Mittagessen und danach ging es weiter auf dem Kletterparcours bis eine Stunde vor dem Abendessen. Um 21 Uhr sind wir dann, mit Paul zu einer Nachtwanderung durch den nahegelegenen Wald gestartet. Wir mussten alle ganz leise sein, um verschiedene Geräusche im Wald richtig wahrnehmen zu können. Unterwegs gab es noch eine kleine Überraschung. Wer wollte, durfte nun alleine einen Weg zu einer Lichtung gehen, um das Feeling des Waldes richtig zu spüren. Gegen 23 Uhr kehrten wir zurück und haben uns schlafen gelegt.

 

Am Mittwochvormittag hat Paul mit uns verschiedene Teambuildings-Spiele gemacht. Unter anderem mussten wir als Klasse durch ein Springseil kommen. Der Schwierigkeitsgrad wurde stetig erhöht. Diese Aufgabe haben wir sehr schnell und gut hinbekommen. Anschließend begann das nächste Teamspiel: Wir bekamen insgesamt 10 Holzplatten, mit denen mussten wir uns den Weg über ein Volleyballfeld bahnen. Das ging Folgendermaßen: Die erste Person legte eine Platte vor sich auf den Boden, während sie mit einem Fuß auf einer bereits am Boden liegenden Platten stand, dahinter kommen die weiteren Personen. Als alle 10 Platten gelegt waren, fing der letzte in der Reihe an, die Platten von hinten wieder hochzunehmen und nach vorne weiter zu reichen. Und das solange, bis alle am Ende des Feldes angekommen waren. Wir haben ein paar Versuche gebraucht bis wir es geschafft hatten.

 

Am Nachmittag haben wir dann eine GPS-Verfolgungsjagd gemacht. Die Klasse wurde in 2 Gruppen geteilt. Aufgabe war, mit GPS-Geräten einer bestimmten Route zu folgen und dabei Plaketten zu finden. Während der Jagd entbrannte ein heftiger Streit zwischen den Teams, der aber am Ende der Verfolgungsjagt geklärt werden konnte. Abends haben wir zusammen mit der 6L gegrillt.

 

Am letzten Tag haben wir nach einem Aufwärmspiel im Wald in Teams riesige Murmelbahnen aus Naturmaterialien gebaut. Nach der Bauzeit hatte jedes Team drei Versuche und konnte für seine Murmelbahn Punkte bekommen. Wer die meisten Punkte bekommen hat, hatte gewonnen. Unser Abschlussspiel hieß „Wo ist Agathe“. Dabei ging es darum, ein Plastikhuhn zu erobern. Dabei durfte man nicht sprechen und sich teilweise auch nicht bewegen. Paul hat uns jedoch immer zum Lachen gebracht oder uns reingelegt, sodass wir oft von vorne anfangen mussten. Schlussendlich haben wir Paul jedoch ausgetrickst und gewonnen. Er wusste bis zum Schluss nicht, wie wir das gemacht haben und Frau Lange und Frau Muthreja haben uns auch nicht verraten. Nachmittags haben wir dann eine Wanderung zum Wildgehege Hellenthal unternommen. Dort leben Ponys, Rotwild, Wildschweine, Lamas, Kängurus, Frettchen, Polarfüchse, Wildkatzen, verschiedene Greifvogelarten und vieles mehr. Außer der Greifvögel konnte man die Tiere mit entsprechendem Futter füttern. Es gab auch eine coole Greifvogelshow zu sehen. Im Park durften wir dann in 3er-Gruppen alleine losziehen.

 

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 Geschrieben von Lana Bayartz, 6N